Als je de muziekgeschiedenissen bekijkt, lijkt het alsof alleen mannen componeerden. Clara Schuman bewijst het tegendeel. 

Zaterdag 21 december staat deze multi-getalenteerde musicus centraal. Zij werd tweehonderd jaar geleden geboren. De reden voor de Van Swieten Society om een programma te wijden aan deze unieke vrouw.

Lees meer over het leven van Clara Schumann. 

Soirée bij Clara Schumann thuis
De liedkunst was in die tijd veelal een praktijk in huiskamers en salons. Mensen ontmoetten elkaar, legden een kaartje, lazen elkaar voor en luisterden naar muziek. De beste musici ter wereld bezochten de muzikale salons van Clara. Omdat we er zelf helaas niet bij konden zijn, brengt de Van Swieten Society zo’n soirée tot leven in de sfeervolle Jisper kerk.

Programma

Clara Schumann (1819-1896), Romance voor viool en fortepiano op. 22, Allegretto 

Robert Schumann (1810-1856), uit Fantastiestücke voor cello en fortepiano op. 73, nr. 1, Zart und mit Ausdruck

Joseph Joachim (1831-1907), Romance nr. 1 voor viool en fortepiano in C op. 2 nr. 1, Bewegt

Clara Schumann, uit Soireés Musicales op. 6 nr. 2, Nocturne in F (fortepiano)

Johannes Brahms (1833-1897), Hongaarse dans WoO 1 nr. 5 in g (arr. voor viool en fortepiano Joseph Joachim) 

Clara Schumann, Liederen
·      Der Mond kommt still gegangen op. 13 nr. 4
·      Die stille Lotusblume op. 13 nr. 6
·      Er ist gekommen op. 37 nr. 2

Liederen
Robert Schumann,
·      Röselein, Röselein! op. 89/6
·      Mein schöner Stern op. 101 nr. 4
Joseph Joachim, Heidenröslein
Johannes Brahms, Meine Liebe ist grün op. 63 nr. 5

Clara Schumann, Pianotrio in g op. 17
1. Allegro moderato
2. Scherzo, tempo di minuetto
3. Andante
4. Allegretto

Lees de teksten van de liederen om je in die tijd te wanen.

Clara’s Liederen

Als concertpianiste promootte Clara Schumann de werken van haar man Robert, van vrienden als Johannes Brahms en Felix Mendelssohn, maar ook van Bach, Beethoven en Chopin. In Rotterdam werden tijdens het concert in 1854 liederen van Felix Mendelssohn en Johannes Verhulst, een sonate van Beethoven en pianovariaties van haar man Robert door Clara gespeeld.

Ze programmeerde vrijwel nooit haar eigen werken en na Roberts dood gaf zij aan het componeren helemaal de brui. Zo sterk als zij als concertpianiste en kostwinnaar opereerde, zo onzeker was zij over haar eigen composities.

Waardering
Robert Schumann uitte zich in zijn dagboek niet altijd overtuigd over het compositorische werk van zijn echtgenote. Toch liet hij de drie liederen op gedichten van Friedrich Rückert, die Clara voor zijn verjaardag had gecomponeerd, in 1841 publiceren samen met eigen zettingen; ze verschenen als Zwölf Lieder aus Rückerts Liebesfrühling, opus 37.

Tegenwoordig ontvangen Clara’s composities een grote waardering. Haar liederen, waaronder de cycli opus 13 en 23, worden steeds vaker uitgevoerd. Ze hebben een geniale sprankel: ze zijn krachtig en expressief en vallen op door de intelligente en vaak virtuoze pianopartij.

Lees hieronder de liedteksten.

Clara Schumann: Der Mond kommt still gegangen

Der Mond kommt still gegangen
Mit seinem gold‘nen Schein,
Da schläft in holdem Prangen
Die müde Erde ein.

Und auf den Lüften schwanken
Aus manchem treuen Sinn
Viel tausend Liebesgedanken
Über die Schläfer hin.

Und drunten im Tale, da funkeln
Die Fenster von Liebchens Haus;
Ich aber blicke im Dunkeln
Still in die Welt hinaus.
tekst: Emanuel Geibel (1815-1884)

Clara Schumann: Die stille Lotusblume

Die stille Lotusblume
Steigt aus dem blauen See,
Die Blätter zittern]
Der Kelch ist weiß wie Schnee.

Da gießt der Mond vom Himmel
All’ seinen gold’nen Schein,
Gießt alle seine Strahlen
In ihren Schoß hinein.

Im Wasser um die Blume
Kreiset ein weißer Schwan
Er singt so süß, so leise
Und schaut die Blume an.

Er singt so süß, so leise
Und will im Singen vergehn.
O Blume, weiße Blume,
Kannst du das Lied verstehen?
tekst: Emanuel Geibel

Clara Schumann: Er ist gekommen

Er ist gekommen
In Sturm und Regen,
Ihm schlug beklommen
Mein Herz entgegen.
Wie konnt’ ich ahnen,
Daß seine Bahnen
Sich einen sollten meinen Wegen?

Er ist gekommen
In Sturm und Regen,
Er hat genommen
Mein Herz verwegen.
Nahm er das meine?
Nahm ich das seine?
Die beiden kamen sich entgegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen.
Nun ist entglommen
Des Frühlings Segen.
Der Freund zieht weiter,
Ich seh’ es heiter,
Denn er bleibt mein auf allen Wegen.  
tekst: Friedrich Rückert (1788-1866)

Joseph Joachim: Heidenröslein

Sah ein Knab’ ein Röslein steh’n,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und noch so schön
Lief er schnell es nah zu seh’n
Sah’s mit vielen Freuden
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: “Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden.”
Röslein sprach: “Ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will’s nicht leiden.”
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach’s
Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
tekst:  J.W. von Goethe (1749-1832)

Robert Schumann: Röselein, Röselein

Röselein, Röselein,
Müssen denn Dornen sein?
Schlief am schatt’gen Bächelein
Einst zu süssem Träumen ein,
Sah in goldner Sonneschein
Dornenlos ein Röselein,
Pflückt’ es auch und küsst’ es fein,
“Dornloses Röselein!”

Ich erwacht’ und schaute drein:
“Hatt’ ich’s doch! wo mag es sein?”
Rings im weiten Sonnenschein
Standen nur Dornröselein!
Und das Bächlein lachte mein:
“Lass du nur dein Träumen sein!
Merk’ dir’s fein, merk’ dir’s fein,
Dornröslein müssen sein!”     
tekst: Friedrich Schöpff (1826-1916)

Robert Schumann: Mein schöner Stern

Mein schöner Stern! ich bitte dich,
O lasse du dein heitres Licht
Nicht trüben durch den Dampf in mir,
Vielmehr den Dampf in mir zu Licht,
Mein schöner Stern, verklären hilf!

Mein schöner Stern! ich bitte dich,
Nicht senk’ herab zur Erde dich,
Weil du mich noch hier unten siehst,
Heb’ auf vielmehr zum Himmel mich,
Mein schöner Stern, wo du schon bist!   
tekst: Friedrich Rückert

Johannes Brahms : Meine Liebe ist grün!

Meine Liebe ist grün wie der Fliederbusch,
und mein Lieb ist schön wie die Sonne,
die glänzt wohl herab auf den Fliederbusch
und füllt ihn mit Duft und mit Wonne.

Meine Seele hat Schwingen der Nachtigall,
und wiegt sich in blühendem Flieder,
und jauchzet und singet vom Duft berauscht
viel liebestrunkene Lieder.                      
tekst: Felix Schumann (1854-1879)